Wir sind „interessierte UNESCO-Projektschule“

Seit Beginn des Schuljahres 2018/19 darf sich das BurgGymnasium „interessierte UNESCO-Projektschule“ nennen. Das bedeutet, dass wir uns auf den Weg gemacht haben, in spätestens sechs Jahren „anerkannte UNESCO-Projektschule“ zu sein. Solange dauert der Prozess, bei dem man zunächst den Status der „interessierten UNESCO-Projektschule“ auf Landesebene inne hat, dann den der „mitarbeitenden UNESCO-Projektschule“ auf Bundesebene und schließlich den der „anerkannten UNESCO-Projektschule“ mit Mitgliedschaft im internationalen Schulnetz.

Was bedeutet UNESCO-Projektschule?
UNESCO-Projektschulen sind ganz „normale“ Schulen, aber mit einer besonderen Schwerpunktsetzung: Sie engagieren sich für eine „Kultur des Friedens“.
Das übergeordnete Bildungsziel der UNESCO-Projektschulen lautet: „Zusammenleben lernen in einer pluralistischen Welt in kultureller Vielfalt.“ Das Netzwerk der UNESCO-Projektschulen eröffnet den einzelnen Schulen die Möglichkeit, sich miteinander zu verbinden und auszutauschen, um so ein besonderes Schulprofil zu entwickeln.
Vor diesem Hintergrund wird vor allem in den folgenden sechs Bereichen gearbeitet:

  • Menschenrechtsbildung und Demokratieerziehung
  • Interkulturelles Lernen, Zusammenleben in Vielfalt
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Global Citizenship
  • Freiheit und Chancen im digitalen Zeitalter
  • UNESCO-Welterbeerziehung

Warum wollen wir UNESCO-Projektschule werden?
Viele unserer Projekte, Arbeitsgemeinschaften, Unterrichtsreihen und natürlich auch grundsätzliche Haltungen entsprechen schon lange der von der UNESCO geforderten „Kultur des Friedens“. Auch orientieren wir uns auf vielen Ebenen an den sechs Bereichen. So gibt es an unserer Schule schon lange in vielfältiger Weise einen Austausch mit Frankreich, getragen durch unseren bilingualen Zweig. Darüber hinaus bieten wir aber auch einen China-Austausch und einen Schweden-Austausch an und tragen so dem interkulturellen Lernen Rechnung. Wir haben Streitschlichter, einen Schulsanitätsdienst, arbeiten an einem Medienkonzept und pflegen einen Austausch mit der TU Kaiserslautern, um nur einige Beispiele zu nennen. Durch die Mitarbeit im UNESCO-Schulnetzwerk verpflichten wir uns, unseren jetzigen Standard im Bereich der ganzheitlichen Erziehung zu halten und im Hinblick auf die sechs Säulen der UNESCO und einer „Kultur des Friedens“ weiter auszubauen.