Reflexionstage

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Reflexionstage für die Jahrgangsstufe 11

Besinnungstage auf dem Aschbacherhof 23.-25.01.2008

Am Mittwochmorgen kamen wir auf dem Aschbacherhof an. Die Anreise war trotz vielem Gepäck gelungen. Wir sahen die Unterkunft mitten im Wald liegen.

Der organisatorische Teil war schnell erledigt und wir konnten uns einleben. Das Erste, was auf dem Programm stand, war ein Kennenlernspiel. Dabei musste jede Gruppe einen Schlüsselbund im Stuhlkreis herumreichen, die gegnerische Gruppe musste dies mit allen Mitteln zu verhindern versuchen. Die Gruppe, die ihren Schlüsselbund zuerst im Ziel hatte, hatte gewonnen. Bei diesem Spiel kamen wir uns schon etwas näher, denn es war mit viel Spaß verbunden und artete bald zu großer Lustigkeit aus. Dann wurde das Programm für die folgenden Tage besprochen. Thema war:“ Ich liebe dieses Leben!?“ Als Erstes stand eine bildnerische Darstellung der vergangenen Woche in Form einer „Lebenslandschaft“ auf dem Plan. Dabei ragten der „Physiksumpf“ und das „bunte Bällchen“ besonders hervor. Am Nachmittag stand dann der „Antreiber- Test“ auf der Tagesordnung. Es fanden sich zwei Gruppen zusammen: Die „Sei lieb“- und die „Sei stark“- Gruppe. Naja, sagen wir, drei Gruppen, denn Olga bildete ihre eigene.

Abends durften wir einen Spiegel zerschlagen, die Scherben sollten wir dann auf einem Karton zu einem Kreuz anordnen und kommentieren. Unsere Werke wurden dann bei einer Abendmeditation ausgestellt. Am späten Abend gab es tiefgehende Gespräche. Wir saßen zu sechst in einer gemütlichen Runde um einen Tisch und unterhielten uns. Auch gab es einige lustige Aussagen. Wir nennen nur ein Beispiel: „Also, wenn ihr`s noch net wisse, ich out`mich jetzt, ich bin schwul.“

Am zweiten Tag gab es morgens eine entspannende Traumreise, bei der einige kurz eingenickt sind. Der Lacher dieses Programmpunkts waren die Schlafgeräusche einer gewissen Mitschülerin. Danach sollten wir ein Bild über eines der schönsten Ereignisse unseres Lebens malen. Dabei waren einige den Tränen nahe. Nachmittags sollten wir ein Gedicht schreiben, dazu auch noch eine Diascheibe bemalen, die dann zusammen mit dem Gedicht als Abendmeditation vorgestellt wurden. Ausgangspunkt für beides war ein Wort aus Psalm 139 gewesen, das jeder für sich ausgewählt hatte. Außerdem bereiteten wir am Abend noch teilweise den Gottesdienst für den nächsten Tag vor.

Die folgende Nacht war sehr hart für einige. Probleme wurden diskutiert, die untereinander entstanden waren… . Am Tag danach waren fast alle nicht mehr so ganz auf der Höhe. Beim Gottesdienst gab es einige fertige Mitschüler (z.B. Steffen und mich). Im Gottesdienst sollten wir uns zum Abschied Postkarten aussuchen und die Landschaft, die darauf abgebildet war, mit unserem Leben in Beziehung setzen. Nach dem Gottesdienst erfolgte Aufräumen und Abreise.

Wir danken für einen wirklich „geilen“ Ausflug, der fast allen Spaß gemacht hat. Das Programm war super, das (selbst zubereitete!) Essen ging auch, die Leute waren spitze und was uns am meisten überrascht hat, war, dass die Betreuerinnen wirklich super in die Gruppe passten und uns so toleriert haben, wie wir sind. Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen: Die Besinnungstage 2008 waren ein voller Erfolg.

Steffen Hirth und Andreas Riesinger

Besinnungstage auf dem Aschbacherhof 28.-30.01.2009

Anreise um 10.00 Uhr morgens auf dem Aschbacherhof. Man schaute sich um, erblickte einige bekannte, aber auch einige unbekannte Gesichter. Als Erstes wurde das Thema besprochen und einige Punkte, die die Betreuerinnen während der drei Tage mit uns machen wollten. Das Thema für dieses Jahr war: „Ich liebe dieses Leben.“

Erster Programmpunkt war ein Spiel, das zur Auflockerung diente. Schnell fand die Gruppe Gefallen daran und man wurde wärmer mit den Leuten. Danach liefen wir alle im Kreis und jeder musste etwas vormachen und die anderen es nach. Dies bereitete allen Spaß und es wurde reichlich gelacht. Zweiter Programmpunkt war eine Bilderfolge über die vergangene Woche zu erstellen. Dabei kamen viele interessante Bilder hervor. Man bekam Einblick in das Leben anderer und so manche perfekte Fassade begann zu bröckeln.

Danach wurden jedem Zettel ausgeteilt, die sich jeder durchlesen und dann die Fragen zum Thema „was treibt mich an“ bearbeiten sollte. Dabei ging man in sich, kreuzte spontan die Antworten an, die am besten zu einem passten und wertete dies anschließend in einer Tabelle aus. Dann ordnete man sich mit den Leuten zusammen, die die gleiche Auswertung hatten und besprach die Vor- und Nachteile dieser Lebenseinstellung.

Am Abend gestaltete jeder einen Kasten, der das eigene Leben ausdrücken sollte. Die derzeitige Lebenssituation, aber auch das, was vergangen war.
Auch für unser Innenleben war im Innern des Kastens Platz. Die Vorstellung der Box erfolgte dann am nächsten Tag. Wie weit er dabei gehen wollte, blieb jedem selbst überlassen.
Den restlichen Abend hatten wir frei und man ergab sich seinen Hobbies und hatte Spaß mit Freunden. Dabei war die Gruppe im Vergleich zum letzten Jahr homogener.

Am nächsten Tag lag ich morgens durch Krankheit geplagt im Bett. Die anderen machten derweil eine entspannende Traumreise, bei der einige kurz eingenickt sind. Danach sollten sie ein Bild über eines der schönsten Ereignisse ihres Lebens malen.

Nachmittags wurden die am Tag zuvor gestalteten Kasten vorgestellt. Man erfuhr viel über die Leute, sogar manche Sachen, die die Personen selbst noch nicht ganz überwunden haben und die ihnen immer noch Probleme bereiten.

Am späten Nachmittag wurde mit Psalm 139 gearbeitet. Man suchte sich aus dem Psalm ein Stichwort und schrieb ein Gedicht dazu. Die Gedichte wurden am nächsten Tag im Abschlussgottesdienst ohne Namen zu nennen vorgelesen. Abends erfolgte dann die Einteilung aller Akteure in Gruppen, die unterschiedliche Aufgaben zur Erstellung des Abschlussgottesdienstes hatten.

Am letzten Tag wurden im Abschlussgottesdienst die Themen der Gruppen aufgeführt, danach sollte sich jeder zum Abschied eine Postkarte aussuchen und die Landschaft, die darauf abgebildet war, mit seinem Leben in Beziehung setzen. Nach dem Gottesdienst erfolgten Aufräumen und Abreise.

Da dies nun mein zweites Mal Besinnungstage war, muss ich sagen, auch dieses Mal war voll gelungen. Super Gruppe und viel Spaß. Letztes Jahr war kein Vergleich zu diesem Jahr, aber es war auch nicht mehr oder weniger gut. Beide Male waren spitze!

Wir danken Frau Armborst und Frau Kiefer für eine gelungene Zeit, die uns allen viel Spaß bereitet hat.

Andreas Riesinger

Zu "Glaube & Werte"

Webmaster, letzte Änderung: 31.03.2009 11:47, Dokumenten-ID: 402

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