Seyed gegrüßt aus dem Volksparke zu Lutra.
Wir schreiben das Jahre 2006 n. Chr., jedoch wollen wir die folgenden 3 Tage uns zurück versetzten ins Mittelalter: so leben, uns kleiden und reden.
Im Mittelalter herrschten Kaiser, Könige und Fürsten über das Volk, wie sie wollten. Ritter kämpften für die Adligen. Auch die Kirche war mächtig. Sowohl wurden viele Städte gegründet, als auch Burgen und Kirchen erbaut.
1099 n. Chr. wurde ein Orden vom Spital des heiligen Johannes zu Jerusalem (als Johanniter oder Hospitaliter bezeichnet) gegründet und 1113 vom Papst bestätigt. Er ging aus einem Pilgerspital hervor, das von Kaufleuten aus Amalfi bereits lange vor dem ersten Kreuzzug gestiftet worden und Johannes dem Täufer geweiht war, woraus sich der Name Johanniter ableitet. Dieser Orden machte sich zum Ziel Kranken und Bedürftigen zu helfen und zu pflegen. Nach der Räumung Palästinas 1291 wurde der Sitz des Ordens von Jerusalem nach Zypern, 1309 nach Rhodos und nach der Eroberung der Insel durch die Türken (1522) schließlich 1530 nach Malta verlegt. Seitdem nannte sich der Orden auch "Malteserorden". Von Napoleon wurde der Orden am 11. Juni 1798 aus Malta vertrieben. Um ein Blutbad zu vermeiden (die Johanniter durften nach ihren eigenen Regeln gegen andere Christen das "Schwert nicht erheben"), übergab der amtierende Großmeister Ferdinand von Hompesch die Insel ohne Gegenwehr an Napoleon.
Nach seiner Erneuerung im 19. Jahrhundert fand der Malteserorden dann 1834 seinen heutigen Sitz in Rom.
Nach einem kurzen Ausschweifen in die Geschichte der heutigen "Malteser" kommen wir zum eigentlichen San-Dienst, bei dem Fabian und Kristina weitere praktische Dinge erlernt haben. Dieser Dienst war jedoch bis jetzt der "außergewöhnlichste", weil selbste einige unserer Kollegen, sich dem Geschehen des Marktes angepasst haben. Dies äußerte sich indem wir ein original getreutes Zelt und Stühle hatten, sowohl als Malteserritter und standesgemäßen Weibern angezogen waren.
Auf dem Programm stand natürlich außer den hilfebedürftigen Personen zu helfen auch Bogenschießen, große Lagerschlachten, Narren-Spektakel, mittelalterliche Speisen und Getränke, usw.
Hierzu finden sie Bilder und weitere Artikel auf folgenden Seiten Malteser Kaiserslautern und Die Legende , der Veranstalter dieses wirklich legendären Spektakels.
Auch bei diesem Großereignis in Deutschland ... auch ganz speziel in Kaiserslautern ... waren wir, als Malteser im Einsatz. Unsere Schulsanitäter Kristina, Jacqueline und Fabian werden in der Zeit vom 09.06. - 27.06.2006 in Kaiserslautern als Praktikanten die Malteser auf der Grünfläche des Finanzamtes unterstützen.
Aufgaben der drei Schulsanitäter sind psychische Betreuung der verletzten Personen und Begleitung bei Streifen. Desweitern lernen wir andere Mitglieder des SEG's(Schnelleinsatzgruppe) und Mitglieder von anderen Hilfsorganisationen(HiOrgs) kennen.
Hierzu finden sie Bilder und weitere Artikel auf folgender Seite Malteser Kaiserslautern
Am letzten Samstag fand in Homburg das bekannte "Bosch Sportfest" statt. Die Malteser aus Kaiserslautern und Saarbücken machten den Sanitäts-Dienst. Daher waren auch 2 unserer Schulsanitäter im Einsatz und haben einen interessanten Artikel mit Bildern geschriben und der Reaktion der SSD und TSD Seiten zukommen lassen:
Ein letztes Hallo aus Deutschland, bevor wir ins "Ausland" reisen. Spaß bei Seite, wir (Fabian und Kristina) fuhren um 6 Uhr an die Dienststelle um uns mit den anderen Sanitätern zu treffen. Um 6.15 Uhr ging's dann endlich los zum Bosch Sportfest nach Homburg. Wir wussten nicht ganz was uns erwartet, da wir mit anderen Ortsgruppen noch nicht zusammen gearbeitet haben. Der erste Blick schüchterte uns ein bischen ein, doch dann wurden auch schon die ersten Bekannschaften geschlossen. Nach einem gemeinsamen Frühstück wurden wir dann mit jeweils einem Betriebshelfer von Bosch auf 14 Sportstädten verteilt. Neben den Hauptsportarten wie Laufen und Mountainbike fahren, waren auch Nebensportarten wie Badminton, Squash und Golf vertreten. Nach etwa 7 Stunden "Sport schauen" ging es allmählich wieder Richtung Heimat. Im nach hinein kann man sagen, dass dies eine sehr interessante Erfahrung für uns war und wir das nächste Mal uns gerne wieder für den Dienst bereit erklären.
09.09.2010 12:03:02
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